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lebensraum |
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innenraum |
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.... unser Beitrag zum Konjunkturpaket II
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Städtebaulicher Workshop für den Schulstandort
Pablo Neruda Grundschule und Anton Philipp Reclam Gymnasium
in Leipzig
Stadt Leipzig _ Stadtplanungsamt _ 2008 Beratung Landschaftsplanung: Prof. Nagel, Schonhoff und Partner, Hannover
Visualisierung: Oliver Draxler
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Die Schulen als einen Bestandteil im Stadtraum herauszubilden war eine Notwendigkeit an diesem Ort und gleichsam die Zielstellung für das entwickelte städtebauliche Konzept. Die Idee ist, zwei in der Stadtstruktur vorhandene Richtungen auf einem durch die Schulbaukörper gebildeten neuen Platz zusammenzuführen. Hierbei greift das Konzept die sich für das Quartier ergebende Chance auf, durch den Rückbau der Bahntrasse eine attraktive, fußläufige Verbindung zwischen Südvorstadt und Universität zu erhalten und diese Wegeverbindung auf einen Platz münden zu lassen, an dem der Schulstandort als städtischer Ort präsent wird und hiervon seinerseits profitiert. Am Ende der Shakespearestraße und der Johannisallee entsteht so ein städtischer Platz, gefasst durch die Baukörper des Anton und Philipp Reclam Gymnasiums, der Pablo Neruda Grundschule, der Sporthalle und des Kulturhauses. Dieser Raum leistet einen Beitrag für das gesamte öffentliche Leben im Quartier, wobei er seine dominierende Prägung über die Schulbauten erhält, die sich im öffentlichen Bewusstsein entsprechend positionieren können. |
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"Ein Schulhaus mit Charakter" Fassadenkonzept für das Wilhelm- Ostwald-Gymnasium in Leipzig
Stadt Leipzig _ Hochbauamt _ 2008
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Das Wilhelm Ostwald Gymnasium ist Bestandteil eines in Plattenbauweise errichteten Neubauquartiers im Südosten von Leipzig und umgeben von 12-geschossigen Wohnscheiben. Auf den ersten Blick erscheinen die Umgebung und auch das Schulhaus selbst eher geprägt durch eine Abwesenheit von Oberflächen mit einer differenzierbaren Qualität auf der Ebene des sinnlichen Erlebens. Gerade hieraus entstand der Anspruch an unser Konzept, der Schule mit einem ausgeprägten naturwissenschaftlichen Profil, einen Charakter zu geben. Die Eigenschaften der entworfenen Hülle/Fassade erhalten ihre Prägung durch Vorgefundenes, sind einerseits authentisch und werden andererseits als einzigartig wahrgenommen. Der Kontext (Ort, die Bausubstanz, Nutzer und Schulprofil) liefern den Hintergrund mit dem das Schulhaus (hier die Hülle) in einen Dialog tritt. Der städtebauliche Maßstab des Ortes, die Wahrnehmbarkeit einer Ästhetik materieller Strukturen von Oberflächen, das Prozesshafte natürlicher Vorgänge und die Zeichenhaftigkeit von Elementen die eine Ebene der Identifikation bilden, sind Grundlagen unseres Fassadenkonzeptes für das Wilhelm-Ostwald-Gymnasium einem "Schulhaus mit Charakter". Gesamtprojekt: LP. Bauplanung GmbH |
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EINZWEIDREI
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Am Anfang stand die Aufgabe Fachzeitschriften in unserem Büro übersichtlich aufzubewahren. Wir wollten ein Regal, das einfach und günstig herzustellen, unkompliziert aufzubauen und belastbar ist. Aus diesen Überlegungen ist EINZWEIDREI entstanden: EIN modulares Regalsystem in ZWEI Aufbauvarianten aus DREI Elementen. Ohne Werkzeug, ohne Schrauben, ohne aussteifende Auskreuzungen wird es durch einfaches Zusammenstecken aufgebaut. Dabei können die aufrechten Elemente alle gleich oder etagenweise abwechselnd ausgerichtet werden, durch das Verkippen stabilisieren sie sich von selbst und die Zeitschriften können sich entspannt zur Seite neigen. Aber selbstverständlich nimmt EINZWEIDREI auch gerne Günter Grass, Donna Leon oder die Stereoanlage auf.
EINZWEIDREI kann horizontal und vertikal fast beliebig ergänzt, linkslastig oder rechtslastig oder wechselseitig geneigt aufgebaut, als Wandregal oder Raumteiler genutzt, ein- oder verschiedenfarbig oder ganz aus roh belassener MDF-Platte zusammengestellt werden. Alles ist möglich, es kann sogar in flachen Paketen transportiert werden.
Bezug / Verkauf: raumleipzig / das rote paket
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Sanierung der Kindertagestätte Eisenbahnstraße 52
Stadt Leipzig, Jugendamt
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Erster Bauabschnitt abgeschlossen! |
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Kindertagestätte Zwergenland
Eingeladenes Gutachterverfahren Stadt Leipzig 2006_07
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Die Kindertagesstätte wird immer mehr als ein Ort der Bildung verstanden. Da Bildung ein Prozess ist, der u.a. über die verschiedensten sinnlichen Wahrnehmungen funktioniert, sollten gerade in einer Einrichtung für ganz junge Menschen die Sinne in ihrer ganzen Bandbreite angesprochen werden. Die Naturerfahrung spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Ziel des Entwurfes ist es, die besonderen Qualitäten des Ortes zu nutzen und den Bezug zum Wasser mit der wild gewachsenen Vegetation sowie den Bezug zur offenen Freifläche mit hohen Bäumen im Außen- wie im Innenraum erlebbar zu machen. |
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Gutachterverfahren
Kinderhospiz_Bärenherz_
im Keesschen Park in Markkleeberg
Mit Prof. Schonhoff, Dresden_Hannover
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„Das Hospiz soll dem Zuhause so ähnlich wie möglich sein, weil das Zuhause noch immer der beste Ort ist für jedes Kind" Sr. Frances Dominica, Gründerin des weltweit ersten Kinderhospizes Helen House in Oxford. Dieser Gedanke bildet den konzeptionellen Ansatz für den Entwurf unseres Hauses. Der für den Neubau des Kinderhospizes vorgesehene Standort befindet sich in einer aus der Barockzeit stammenden Parkanlage, die in ihrer weiteren Entwicklung mit Elementen unterschiedlicher Epochen und verschiedenen Gestaltungsprinzipien überlagert wurde. Hieran anknüpfend entwickeln wir unsere Position zum Keesschen Park als ein Weiterbauen von Spuren unterschiedlicher Konzepte. Wir denken, das Auffinden einzelner Fragmente und deren Freilegung als Spur einer Zeit in einem Zusammenspiel mit zeitgemäßen Positionen werden authentischer sein, als das Zusammenfügen einzelner Teile zu einer geschlossenen und künstlichen Einheit. Insofern soll das Kinderhospiz ein neuer, eigenständiger und selbstbewusster Bestandteil des Parks sein, der sich aufgrund eigener Gesetzmäßigkeiten an den Bedürfnissen der Nutzer und den Bedingungen des Grundstücks entwickelt. Das Haus sucht den Bezug zur vorhanden Vegetation und zum Wasser. Das Kinderhospiz liegt nicht am Ende einer Allee, es ist ein Haus an einem Weg im Park, zwischen Bäumen gelegen. |
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Die Ansprüche der Kinder an ihr Haus sind von zentraler Bedeutung. Für sie soll es überschaubar sein, soll eine Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben , bei Bedarf auch von ihrem Bett aus, möglich sein. Dem Bedürfnis nach Rückzug wie auch dem Erleben können von Naturraum soll das Haus entsprechen. Die Kinderzimmer befinden sich daher im räumlichen Zentrum des Hauses, gleichsam in einer inneren Schicht, an die sich zu beiden Seiten weitere Zonen anlagern. Von ihren Zimmern aus können sie Innen- und Außenräume beobachten, oder in unterschiedlicher Weise gemeinsam mit ihren Eltern, anderen Kindern oder auch allein die angelagerten Bereiche nutzen und in Besitz nehmen.
Für die Familien soll es als ein offenes Haus wahrnehmbar sein. Erschließungsflächen überlagern sich mit gemeinschaftlichen Bereichen. Kommunikation kann dort entstehen, wo über ein räumliches Angebot gemeinsames Handeln möglich wird. Vertrautheit entwickelt sich, wo der Raum Freiwilligkeit ermöglicht und Gemeinschaft nicht erzwingt. Das Prinzip der an die Erschließung angelagerten allgemeinen Wohnbereiche will diesen Bedürfnissen Raum geben. Auch die Fügung bestimmter Raumgruppen im Haus folgt diesem Gedanken.
Die Materialität und die haptische Qualität der Oberflächen des Hauses sind von besonderer Bedeutung. Sämtliche Oberflächen und Materialien des Hauses sollen keine Assoziationen nach Institution und Klinik hervorrufen. Eine Affinität entsteht zu etwas „Begreifbarem" und Vertrautem. Das Haus ist aus Stein gebaut, einem Muschelkalk aus der Region, etwas Elementarem, das an diesem besonderen Ort bestehen und altern kann.
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