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raumtheorie |
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Umbau eines Erdgeschosses zu einer barrierefreien Wohnung für eine Rollstuhlfahrerin und ihre Familie, Leipzig
Bauherr: privat _ 2010-11
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Das Gebäude wurde 1923 errichtet. Es ist selbst kein Einzeldenkmal liegt jedoch im Bereich der Erhaltungssatzung "Äußere Südvorstadt".
Durch die Umnutzung wurden neben Grundrissänderungen auch Eingriffe in der Fassade notwendig. Innerhalb der Bestandssituation konnten die
wesentlichen Anforderugen der DIN 18040-2 umgesetzt werden was für die Finanzierung des Projektes auch mit öffentlichen Fördergeldern eine
notwendige Voraussetzung war. Der Erdgeschossfußboden des ehemaligen Büros verfügte vor den Umbaumaßnahmen über verschiedene Höhenniveaus,
die wegen der erforderlichen Niveaugleichheit einer barrierefreien Wohnnutzung mit unterschiedlichen Unterkonstruktionen nivelliert wurden.
Das Treppenhaus erhielt eine Rampe zur rollstuhlgerechten Erschließung der Wohnung. Ebenfalls wurde eine barrierefreie Gartengestaltung realisiert.
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Knauthain _ Visionen
Nachhaltiges Wohnprojekt an der
ehemaligen Wassemühle
Bauherr privat
2009 - 2011
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Die Adresse “Am Mühlgraben“ und die Weizenmühle sind assoziativ mit dem Begriff des Wassers verbunden.
Das Wasser bildet ein wesentliches Element in der Gestaltung der neuen Wohnbebauung und trägt als Regenrückhaltefläche und Biotop zur wesentlichen
Verbesserung der Ökobilanz der Gesamtanlage bei. Das bereits behutsam sanierte Gebäude der Weizenmühle dient mit dem Charme des Industriedenkmals als
Impulsgeber und Grundlage der weiteren Entwicklung der Anlage. Aus den alten und neuen Gebäuden und landschaftsplanerischen Elementen soll -
eingebettet in eine einzigartige Umgebung des angrenzenden Naturschutzgebietes - ein Ensemble, ein markanter Standort entstehen. Einerseits soll eine
Arrondierung des Ensembles erreicht werden, andererseits soll die Natur in die bebaute Struktur einfließen.
Lofts am See
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Realisierungswettbewerb Kinderhospiz Bethel
2010
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„Das Hospiz soll dem Zuhause so ähnlich wie möglich sein, weil das Zuhause noch immer der beste Ort ist für jedes Kind" Sister Frances Dominica,
Gründerin des weltweit ersten Kinderhospizes Helen House in Oxford.Konzeptioneller Leitgedanke des Entwurfes ist es, das Kinderhospiz als einen sozialen
Ort im Sinne eines „Zweiten Zuhauses“ zu entwickeln. Die Ansprüche der Kinder an ihr Haus sind dabei von zentraler Bedeutung. Für sie soll es überschaubar sein
/ Orientierung und Maßstäblichkeit /, es soll eine Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben / Wahrnehmungen, Kommunikation, Geborgenheit /, bei Bedarf auch von
ihrem Bett aus, möglich sein. Dem Bedürfnis nach Rückzug / Individualität, Sicherheit / wie auch dem Erleben können von Naturraum soll das Haus entsprechen.”
aus dem Erläuterungsbericht. mit Prof. Nagel, Schonhoff + Partner
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Gutachterverfahren Kinderhospiz_Bärenherz_ im Keesschen Park in Markkleeberg
2006
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Der für den Neubau des Kinderhospizes vorgesehene Standort befindet sich in einer aus der Barockzeit stammenden Parkanlage,
die in ihrer weiteren Entwicklung mit Elementen unterschiedlicher Epochen und verschiedenen Gestaltungsprinzipien überlagert wurde.
Hieran anknüpfend entwickeln wir unsere Position zum Keesschen Park als ein Weiterbauen von Spuren unterschiedlicher Konzepte.
Wir denken, das Auffinden einzelner Fragmente und deren Freilegung als Spur einer Zeit in einem Zusammenspiel mit zeitgemäßen Positionen werden
authentischer sein, als das Zusammenfügen einzelner Teile zu einer geschlossenen und künstlichen Einheit. Insofern soll das Kinderhospiz ein neuer,
eigenständiger und selbstbewusster Bestandteil des Parks sein, der sich aufgrund eigener Gesetzmäßigkeiten an den Bedürfnissen der Besucher und den Bedingungen
des Grundstücks entwickelt. Das Haus sucht den Bezug zur vorhanden Vegetation und zum Wasser. Das Kinderhospiz liegt nicht am Ende einer Allee, es ist ein Haus
an einem Weg im Park, zwischen Bäumen gelegen.
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Die Ansprüche der Kinder an ihr Haus sind von zentraler Bedeutung. Für sie soll es überschaubar sein, soll eine Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben , bei Bedarf auch von ihrem Bett aus, möglich sein. Dem Bedürfnis nach Rückzug wie auch dem Erleben können von Naturraum soll das Haus entsprechen. Die Kinderzimmer befinden sich daher im räumlichen Zentrum des Hauses, gleichsam in einer inneren Schicht, an die sich zu beiden Seiten weitere Zonen anlagern. Von ihren Zimmern aus können sie Innen- und Außenräume beobachten, oder in unterschiedlicher Weise gemeinsam mit ihren Eltern, anderen Kindern oder auch allein die angelagerten Bereiche nutzen und in Besitz nehmen.
Für die Familien soll es als ein offenes Haus wahrnehmbar sein. Erschließungsflächen überlagern sich mit gemeinschaftlichen Bereichen. Kommunikation kann dort entstehen, wo über ein räumliches Angebot gemeinsames Handeln möglich wird. Vertrautheit entwickelt sich, wo der Raum Freiwilligkeit ermöglicht und Gemeinschaft nicht erzwingt. Das Prinzip der an die Erschließung angelagerten allgemeinen Wohnbereiche will diesen Bedürfnissen Raum geben. Auch die Fügung bestimmter Raumgruppen im Haus folgt diesem Gedanken.
Die Materialität und die haptische Qualität der Oberflächen des Hauses sind von besonderer Bedeutung. Sämtliche Oberflächen und Materialien des Hauses
sollen keine Assoziationen nach Institution und Klinik hervorrufen. Eine Affinität entsteht zu etwas „Begreifbarem" und Vertrautem. Das Haus ist aus Stein
gebaut, einem Muschelkalk aus der Region, etwas Elementarem, das an diesem besonderen Ort bestehen und altern kann. mit Prof. Nagel, Schonhoff + Partner
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Spielhaus und Freiflächenkonzept für eine Heilpädagogischen Praxis für Kinder, Delitzsch
Bauherr: Gabriele Häufele / Becker _ 2003
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Im freien Spiel verarbeiten Kinder ihre Erfahrungen und Gefühle, werden kreativ und finden offene,
oft auch nonverbale Kommunikationsmuster. Das Spielhaus im Garten der heilpädagogischen Praxis soll als Raum zur Aneignung einladen,
aber gleichzeitig auch den Kindern die Möglichkeit eröffnen selbst Räume zu bilden. Über drehbare Wände können sich die Kinder zu verschiedenen
Freibereichen öffnen oder aber ihr Haus schließen, in das sie sich zurückziehen können. Im Innenbereich sind die Möbel in die Wandkonstruktion verschieb-
oder drehbar, so dass auch im Haus für die Kinder die Möglichkeit der Raumbildung über die Möblierung besteht.
http://www.kindertherapie-becker.de
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Europäischer Wettbewerb für ökologische Stadtsanierung, Plauen
Stadt Plauen _ offener zweistufige Wettbewerb _ 2002_ 3. Preis
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Auszug aus dem Erläuterungsbericht: Durch das Wettbewerbsverfahren sollten innovative und ökologische Konzepte zur Revitalisierung
der ehemaligen Hempelschen Fabrik, einer innerstädtischen Brachfläche in der Stadt Plauen, gefunden werden. Das vorgeschlagene städtebauliche
Konzept entwickelt sich aus der vorhandenen Struktur des Ortes: dem Bach, der Bebauung und den Wegeverbindungen. Die Neubauten werden mit der
bestehenden, erhaltenswerten Bebauung städtebaulich so verzahnt, dass ein authentischer Ort für "neue" Wohn- und Arbeitsformen entsteht, wobei
der Bestand seinerseits von der Dichte der neuen Nutzungen profitiert.
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