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Sanierung der integrativen Kindertageseinrichtung Eisenbahnstraße 52
Stadt Leipzig, Jugendamt _ 2006-2011
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Der Leipziger Osten, das durch Bevölkerungsrückgang, hohe Arbeitslosenquote, soziale Segregation und überdurchschnittlichen Leerstand betroffene
Stadtviertel ist im Wandel begriffen. Der gezielte Einsatz von Förderprogrammen hat eine erste soziale und städtebauliche Aufwertung erreicht.
Auch der Kindertagesstätte soll über ihre eigentliche Funktion eine weitergehende integrierende und sozial positiv wirkende Rolle zukommen.
Der Entwurf ist im Wesentlichen aus der Perspektive der Kinder entwickelt. Die vorgesehene Fassadengestaltung und Eingriffe im Inneren laden die Kinder dazu ein,
Besitz von dem Haus zu ergreifen, es zu benutzen und sich mit ihm auf unterschiedlichste Art und Weise zu identifizieren.
Der Entwurf ist aus dem Gutachterverfahren zur Umgestaltung von Kindertageseinrichtungen in Plattenbauweise (Stadt Leipzig, 2005) als 1.Preis hervorgegangen.
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Hněždo
Realisierungswettbewerb Ökologisch-kreative Kindertagesstätte in Nebelschütz 2011
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Auszug aus dem Erläuterungsbericht: “Das Zentrum des Hauses bilden die Projekträume die großflächig geöffnet werden können, so dass die unterschiedlichen
Angebote und Projekte räumlich präsent sind. Gegenüber, geschützt durch massive stampflehmwände liegen die Gruppenräume. Jeder Gruppe ist eine zweite
Ebene zugeordnet, die über einen eigenen Dachaufbau, ein „Dachnest“ verfügt. Innerhalb des Gruppenraums entsteht so die Möglichkeit eines räumlichen
Rückzuges und ein Ort, von dem ein Blick auf die Kirche und die Bäume oder einfach „nur“ in den Himmel möglich ist..“aus dem Erläuterungsbericht.
mit Prof. Nagel, Schonhoff + Partner
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Realisierungswettbewerb Kinderhaus der Gemeinde Struppen
1. Preis 2009
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“Das Ziel des Entwurfes ist es, durch das Gebäude sowie seine Bezüge zum Außenraum und zur gebauten Umgebung, durch Materialien,
Form und Farbigkeit diesen Sozial- und Bildungsraum zu schaffen..“ “Das Kinderhaus wird ein sozialer Ort und ein Ort der Bildung für Kinder
unterschiedlicher Altersgruppen. Die Möglichkeiten die die räumliche Umgebung dafür bereitstellen muss sind vielfältig. Die sinnliche Wahrnehmung
ansprechende, und sozial aktivierende, kommunikationsfördernde Räume sowie die Möglichkeit einer unmittelbaren Naturerfahrung sind die Mittel der
Architektur.”aus dem Erläuterungsbericht.
mit Prof. Nagel, Schonhoff + Partner
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Städtebaulicher Workshop für den Schulstandort Pablo Neruda Grundschule und Anton Philipp Reclam Gymnasium in Leipzig
Stadt Leipzig _ Stadtplanungsamt 2008
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“Die Schulen als einen Bestandteil im Stadtraum herauszubilden war eine Notwendigkeit an diesem Ort und gleichsam die Zielstellung für das
entwickelte städtebauliche Konzept. Die Idee ist, zwei in der Stadtstruktur vorhandene Richtungen auf einem durch die Schulbaukörper gebildeten n
euen Platz zusammenzuführen. Hierbei greift das Konzept die sich für das Quartier ergebende Chance auf, durch den Rückbau der Bahntrasse eine attraktive,
fußläufige Verbindung zwischen Südvorstadt und Universität zu erhalten und diese Wegeverbindung auf einen Platz münden zu lassen, an dem der Schulstandort
als städtischer Ort präsent wird und hiervon seinerseits profitiert. Am Ende der Shakespearestraße und der Johannisallee entsteht so ein städtischer Platz,
gefasst durch die Baukörper des Anton und Philipp Reclam Gymnasiums, der Pablo Neruda Grundschule, der Sporthalle und des Kulturhauses. Dieser Raum leistet
einen Beitrag für das gesamte öffentliche Leben im Quartier, wobei er seine dominierende Prägung über die Schulbauten erhält, die sich im öffentlichen Bewusstsein
entsprechend positionieren können..
mit Prof. Nagel, Schonhoff + Partner
Visualisierung: Oliver Draxler
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Kindertagestätte Zwergenland
Eingeladenes Gutachterverfahren Stadt Leipzig 2006_07
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“Die Kindertagesstätte wird immer mehr als ein Ort der Bildung verstanden. Da Bildung ein Prozess ist, der u.a. über die verschiedensten
sinnlichen Wahrnehmungen funktioniert, sollten gerade in einer Einrichtung für ganz junge Menschen die Sinne in ihrer ganzen Bandbreite angesprochen werden.
Die Naturerfahrung spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Ziel des Entwurfes ist es, die besonderen Qualitäten des Ortes zu nutzen und den Bezug zum Wasser
mit der wild gewachsenen Vegetation sowie den Bezug zur offenen Freifläche mit hohen Bäumen im Außen- wie im Innenraum erlebbar zu machen.“
aus dem Erläuterungsbericht.
mit Prof. Nagel, Schonhoff + Partner
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Leibniz-Grundschule
Schkeuditz _ Teilsanierung LP 3-8
Bauherr: Stadt Schkeuditz _ 2003-2007
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Anlässlich der Umnutzung von Mittelschule zu Grundschule, erfolgt die Sanierung des Schulgebäudes aus dem Erbauungsjahr 1895,
in mehreren Bauabschnitten. Der Umbau von Fachkabinetten in Klassenräume, die Erneuerung der Sanitärbereiche und Umbauten zum vorbeugenden Brandschutz
wurden bisher durchgeführt. In den Sommerferien 2005 erfolgten die Sanierungsarbeiten in den Fluren und Treppenhäusern auf der Grundlage eines für die Schule
entwickelten Farb- und Gestaltungskonzeptes. Hierbei besteht der wesentliche Leitgedanke einerseits darin den Ort Schule für die Kinder sinnlich und intellektuell
erfahrbar und andererseits räumliche Zuordnungen im Gebäude erlebbar zu machen.
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Die Aula ist der größte und atmosphärisch feierlichste Raum im Schulhaus. Schulfeiern und andere Veranstaltungen finden hier statt.
Das Leitthema des Gestaltungskonzeptes wird hier auf der Ebene der Begriffe verwendet, die Themenfelder Leibniz`mit Bezug zur heutigen
Zeit anschneiden..
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Umgestaltung von Kindertageseinrichtungen in Plattenbauweise,
Stadt Leipzig _ Gutachterverfahren mit 8 Teilnehmern _ 2005 _ 1.Preis
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Auszug aus dem Erläuterungsbericht: Das Haus begreifen wir als einen Ort, der zur Aneignung und Gebrauch einlädt.
Innerhalb der gegebenen baulichen Strukturen werden bei beiden Bautypen und in beiden Varianten, räumliche Situationen geschaffen,
die auf verschiedene Weise die Kinder im Sinne eines räumlichen Angebotes ansprechen und von ihnen in Besitz genommen werden können.
Die hierzu vorgenommenen baulichen Interventionen sind im Wesentlichen aus dieser Perspektive heraus entwickelt worden.
Insofern ist das Fassadenkonzept vor allem auch Ausdruck dessen, was den Kindern ein erweitertes räumliches Angebot zwischen Innen und Außen,
(für einen emotionalen, sozialen, intellektuellen und körperlichen "Gebrauch") zur Verfügung gestellt werden kann und muss.
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Realisierungs- und Ideenwettbewerb Martin–Luther–Schule und Stadthalle Marburg
Stadt Marburg _ 2005
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Auszug aus dem Erläuterungsbericht: Der Neubau greift den stadträumlichen Kontext auf und entwickelt ihn fort: Die Mäanderform nimmt Bezug auf bestehende Gebäude- und Straßenfluchten, auf Wegeführungen, auf An- und Verknüpfungen von Freiräumen und auf Sichtbezüge zur Oberstadt. Er lässt städtische Orte unterschiedlicher Nutzung und unterschiedlichen Ausdrucks entstehen und fügt verschiedene Baustile und Kubaturen in einen städtebaulich-räumlichen Zusammenhang, wobei die Stadthalle an der Biegenstraße eine prägnante und aufgewertete Stellung im neuen Zentrum für das Viertel erhält. Den Auftakt des neu geschaffenen Ensembles bildet der "Stadt-Schauspiel-Platz", der Raum für öffentliche Nutzungen bietet. Der Musikbereich bildet die Schnittstelle zwischen Stadthalle und Schule. Räumlich, funktional und inhaltlich treffen hier Kultur und Bildung aufeinander.
Der westliche Teil des Neubaus bildet ein Gegenüber zum bestehenden Gebäudeensemble der Martin-Luther-Schule und gibt dem Schulhof eine maßstäbliche räumliche Fassung, der Schulhof wird zur neuen Mitte der Schule.
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Realisierungswettbewerb Neubau für die Katholische Freie Volksschule in Regensburg,
Diözese Regensburg 2001 _ 2.Ankauf
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Auszug aus dem Erläuterungsbericht: Für den Neubau einer mehrzügigen Grund- und Hauptschule mit Sporthalle wurde eine clusterförmige Baustruktur entwickelt, in der halboffene und geschlossene Pausen- und Freibereiche den jeweiligen Jahrgangsstufen zugeordnet sind. Die Baukörperstruktur bleibt zur Zugangsseite geschlossen und öffnet sich zu den anderen Seiten nach außen zu den umliegenden Frei- und Sportflächen. Im Inneren befinden sich geschlossene, ruhige Innenhöfe. Das Erschließungssystem hebt die Differenzierung der Schuleinheiten hervor und bietet den jeweiligen Jahrgangsstufen auf dem "Weg" durch die Schule Kommunikationsflächen, von denen die gemeinschaftlich genutzten und inneren Freibereiche erlebbar sind.
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